Lehrtätigkeit |
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Ja, die Pädagogik! Professor Batik ist gerne Lehrer am Konservatorium der Stadt Wien, aber mittlerweile nur noch für Klassik. Vorher unterrichtete er beides (Jazz und Klassik, Anm.), aber: "Ich muß ehrlich sagen: Die Klassik-Kollegen waren offener als jene im Jazz. Ein etwas enges Denken herrscht da. Man liebt die Tradition, und alles, was außerhalb der Mainstream liegt, ist nicht wirklich erwünscht. Die Wiener Szene ist trotzdem sehr pulsierend und vielseitig." Leute, die neben Gulda wichtig waren? "In jedem Fall Chick Corea. Wir haben uns bei Bösendorfer getroffen, wo er ein Klavier ausgesucht hat. Er hat mich dann eingeladen, und für mich war das ein innovativer Schub, von so einem Großmeister gewissermaßen korrepetiert zu werden. Mir hat auch seine Einstellung als Pädagoge gefallen: Das Wichtigste ist, egal wie jemand spielt, daß man zunächst einmal das Positive hervorkehrt, so seine Meinung. Erst dann sollte man beginnen, jene Dinge, die nicht so gut funktionieren, zu thematisieren. Das hat mir sehr gefallen, das ergibt ein gutes Klima. Ich habe das übernommen: Die Leute wissen bei mir, daß sie hart angepackt werden, aber nicht zerstört werden." Auszug aus einem Interview mit Roland Batik für die Zeitschrift der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Zusätzlich zu seiner Lehrtätigkeit an der Konservatorium Wien Privatuniversität unterrichtet Batik regelmäßig bei den jährlich stattfindenden Wiener Meisterkursen sowie beim Musik-Festival Allegro Vivo. Was Roland Batik als Klavier-Pädagogen auszeichnet ist, dass er großen Wert darauf legt, den Studenten nach Möglichkeit ihre eigenen musikalischen und interpretatorischen Ideen zu lassen und nur dort lenkend einzugreifen, wo es notwendig ist. |